GENERATIVE PROGRAMMIERUNG
Die generative Programmierung (GP) ist ein Softwareparadigma, welches das Problem der Wiederverwendung besser lösen soll als dies die ojektorientierte Programmierung oder die Komponententechnologie bisher geschafft haben. Die GP soll aber nicht in Konkurrenz zu dem OOP stehen, sondern das OOP vielmehr durch neue Techniken unterstützen. Im Mittelpunkt der generativen Programmierung steht die Automatisierung der Wiederverwendung. An die Stelle der direkten manuellen Entwicklung tritt der automatische"Zusammenbau" des Systems. Dies kann mit den Fließbandtechniken in der Automobilindustrie verglichen werden.
Der wichtigste Unterschied zu den herkömmlichen Ansätzen liegt darin, dass nicht die Entwicklung einer speziellen Anwendung im Vordergrund steht, sondern der Aufbau einer ganzen Softwaresystemfamilie.
Dies gibt eine sichere Grundlage, um ähnliche Herausforderungen mit bereits bewährten Lösungen zu beheben. Existiert keine passende Lösung, wird die vorhandene Lösung angepasst und diese Anpassung ebenfalls in
die Familie integriert.
Für die generative Programmierung werden Werkzeuge und Techniken zur Verfügung gestellt, um Softwaresystemfamilien zu modellieren und zu implementieren. Mit diesen Werkzeugen werden Software-Komponenten auf eine Art entwickelt, dass spezielle und kundenspezifisch optimierte Endprodukte (Softwaresysteme) nach Wunsch entstehen. Diese Softwaresysteme erfüllen die besonderen Unternehmens- und technischen Anforderungen optimal.
Dienstleistungen im Bereich der generativen Programmierung
- Beratung zum optimalen Einsatz der generativen Programmierung in Ihrem Unternehmen.
- Überführung von Software in die generative Form unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten,
die durch die bisherige Software-Architektur vorgegeben sind.
- Anpassung und Weiterentwicklung unserer Entwicklungswerkzeuge, damit ihr Einstieg in die Welt der generativen Programmierung von Erfolg gekrönt sein wird. Profitieren Sie von unserem umfangreichen
Wissen im Bereich der generativen Programmierung.
